Nachhaltige Geschäftsmodelle: Warum nicht mal mit Freude?

Wenn Menschen an die Energiewende denken, denken Sie an Sparen, Verzicht. Muss das sein? Warum verkaufen wir gesundes Essen nur als gesund?

Haben die Unternehmer die Fertigpizza als schnelle Mahlzeit für Faule beschrieben? Ist der Kauf eines Porsche Cayennes rational, wenn es nur um Autofahren geht.

Nein. Nur die Nachhaltigkeit verkaufen wir griesgrämig, moralinsauer und pseudo-rational?

Wie wäre es mal mit einem anderen Ansatz? Wenn wir mit der Value Proposition auch Emotionen ansprechen und damit meine ich nicht den Weltuntergang, wo so oder so alles zu spät ist.

Nein, ich meine feines Essen, dass einfach besser schmeckt, leichter bekommt und Lust aufs Entdecken weiterer Varianten macht. Das kann dann vegan sein, aus der Region kommen und komplett nachhaltig sein.

Oder man ganz auch ein energieautarkes Haus als Schutz vor Preiserhöhungen verkaufen, wo der teurere Preis einfach eine Absicherung gegen steigenden Preise ist.

Und Autonomie kommt auch immer bei Konservativen an, denn wer möchte seine Wirtschaft in die Hände von Putin oder der Saudis legen? Wenn ja, können wir weiterhin Gas und Öl verbrauchen, wenn nein, dann macht autarkes Haus sehr, sehr viel Sinn.

Eben, es kommt auf den Blickwinkel an. Und da müssen wir bei Nachhaltigkeit noch dran arbeiten.

Value Proposition muss schmecken!

Lassen wir doch die Moral zur Seite und lassen unseren Kunden die Value Proposition schmecken. Lassen wir Schrecken und Angst vor der Zukunft zur Seite und zeigen, dass eine andere Welt möglich ist, weil sie besser, weil sie cooler ist und weil wir den heutigen Unternehmen zeigen können, dass es anders geht.

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