Ein gutes Argument für einen Pitch: Wie sieht das aus?

Die grosse Kunst ist nicht nur 2-Minuten lang zu pitchen, sondern schon in einem Satz zu sagen, wer sie sind und warum es sie aus Kundensicht geben muss. Das ist ihr Argument.

Lernen Sie, richtig zu argumentieren. Folgende Struktur hilft: »Das machen wir. Aus diesem Grund sind wir besonders. Das hat der Kunde davon.«

Beispiele:

Wir haben ein digitales Hörgerät entwickelt, das deutlich die Klarheit des Klangs erhöht, wodurch Kunden auch in vollen Räumen ihre Gesprächs- partner gut verstehen.

 

Wir haben ein Hörgerät für Babys entwickelt, das auch gehörlosen Babys ermöglicht, ganz natürlich durch das Hören das Sprechen zu erlernen. Somit verhindern wir, dass diese Menschen später als Taubstumme aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

Wie sieht Ihr Argument aus? Haben Sie es schon getestet? Wenn Sie merken, dass Sie noch nicht so klar ihr Argument formulieren können, dann scheinen Sie noch Arbeit vor sich zu haben. Erst wenn Sie sauber argumentieren können, dann haben Sie Ihre Idee durchdacht.

Viel Erfolg!

Gründen Sie das Richtige

Seien Sie mutig. Setzen Sie eine besondere Idee um, die Kunden erfreut

Unser Werkzeugkasten ist für Menschen gedacht, die eine neuartige, besondere Idee für ein Unternehmen sowie den Mut haben, diese genau zu analysieren und umzusetzen.

Denn ob Sie mit Ihrer Idee Erfolg haben, hängt ganz allein davon ab, ob Sie es schaffen, Ihre Kunden zu begeistern. In diesem Punkt sind Kunden äußerst anspruchsvoll.

In diesem Buch geht es nicht darum, richtig zu gründen – dafür gibt es bereits genügend Literatur. Es geht darum, das Richtige zu gründen. Sind Sie bereit?

Für wen ist dieses Buch also nicht geeignet?

Dieses Buch ist nicht gedacht für Leute, die ein weiteres Steuerberatungsbüro, einen weiteren Friseurladen eröffnen oder eine Geschäftsidee aus Amerika kopieren wollen.

Daran ist nichts Falsches! Sie haben lediglich das falsche Buch in der Hand. Dieses Buch widmet sich neuartigen Geschäftsmodellen.

Das Richtige gründen: Werkzeugkasten für Unternehmer

Warum braucht es ein weiteres Buch für Jungunternehmer, Gründungen und Startups?

Ganz einfach. Wir brauchen in Europa mehr und bessere Startups. Und um Unternehmer zu unterstützen, brauchen wir bessere Werkzeuge, denn die meisten Werkzeuge wie Business-Plan-schreiben taugen nicht, um wirklich gute, innovative Unternehmen zu gründen, die Kunden begeistern.

Europa braucht aber genau diese Unternehmen. Unternehmen, die den Kunden in den Mittelpunkt stellen, in dem sie Technologie verwenden, um innovative, kundenzentrierte Geschäftsmodelle zu entwickeln und das geht nur, wenn Mitarbeiter Sinn in ihrer Arbeit sehen.

Aber wo sind die Werkzeuge, mit denen Gründer genau solche Unternehmen, eben „Das Richtige“ gründen können?

Warum funktionieren unsere Werkzeuge nicht?

Die heutige »BWL« oder »Business Administration« sieht die Welt durch eine enge Linse. Sie hat Werkzeuge entwickelt, um bestehende Organisationen zu beschreiben, Prozesse zu optimieren, bestehende Märke zu analysieren, bestehende Kundenbedürfnisse zu analysieren, um Branchen und deren Wettbewerbsintensität zu erklären, und um aus diesen Analysen abzuleiten, welche optimale Strategie umgesetzt werden soll. Die heutigen Werkzeuge sind auf Bestehendes und dessen Optimierung ausgerichtet.

Ähnlich ist es im »Technologie- & Innovationsmanagement«. Hier wird geforscht, wie aus technologischen Innovationen durch F&E neue Produkte entwickelt werden können, die durch Patente geschützt werden. Die entwickelten Werkzeuge sind gut für bestehende Produktionsunternehmen geeignet, nicht aber für Startups.

Die klassischen Werkzeuge der BWL helfen wenig, aus einer Idee ein tragfähiges und langfristiges Geschäft zu entwickeln. Aber genau das ist die Hauptaufgabe von Unternehmern. Unternehmer sind keine Manager. Sie müssen nichts optimieren, sie müssen aus einer Idee ein Unternehmen bauen.

Deshalb gibt es jetzt den Werkzeugkasten für Unternehmer

Gründer brauchen zwei neue Werkzeuge. Einerseits brauchen sie »neue Denkboxen«, aus welchen Elementen ein Geschäft besteht und wo sie überall innovieren können, andererseits brauchen sie einen »Prozess«, um die Denkboxen strukturiert und gleichzeitig kreativ mit Inhalt zu füllen.

Die für Gründer notwendige Denkbox ist das »Geschäftsmodell« mit all seinen Elementen und Bausteinen.

Der Prozess hilft diese Denboxen mit Inhalten zu füllen. Dabei wird nicht wie beim Business Plan am stillen Kämmerlein das Ziel geplant, sondern der Weg zum Richtigen. Der Prozess zwingt Gründer in einen strukturierten, hoch kreativen Prozess, um mittels Prototypen herauszufinden, was wirklich funktioniert.

Wir freuen uns auf mehr und bessere Gründer in Europa!