10 Schritte zum erfolgreichen Startup oder was Karl Marx uns lehrte

By Friedrich Karl Wunder, Original-Uploader on de.wikipedia was Whoiswohme (privat) [Public domain or Public domain], via Wikimedia CommonsSolche Titel wie oben liesst man viel. Die Autoren versprechen, die Wunderformel für den unternehmerischen Erfolg zu haben. Oder nehmen Sie all die Glücklich-sein-Bücher. Nur funktionieren solche Wunderformeln?

Karl Marx kann uns hier
weiterhelfen. Er hat wirklich zu allem eine Antwort gehabt, auch wenn sie nicht ganz in seinem Sinne ist.

Kennen Sie die folgenden Worte?

als, als, Analyse, beginnt, daher, Der, der, der, der, die, eine, einzelne, Elementarform, erscheint, Gesellschaften, herrscht, in, kapitalistische, mit, Produktionsweise, Reichtum, seine, ungeheure, Unsere, Untersuchung, Ware, Ware, Warensammlung, welchen.

Könnten Sie aus den Wörtern zwei Sätze in einem Buch schreiben, das die Welt verändert könnte?

Wahrscheinlich nein. Karl Marx konnte es. Dies sind die Wörter der ersten beiden Sätze aus dem Buch »Das Kapital«.

Karl Marx hat aus den Wörtern eines der wichtigsten Bücher der Welt geformt, das dann als theoretische Grundlage für den radikalen Umbau von Gesellschaften gedient hat.

Nur, der Kommunismus mag sich in der Theorie gut angehört haben, aber er hat in der Realität versagt.

So ist das mit vielen Wunderbüchern und Anleitungen zum Glücklichsein. Sie hören sich toll an, aber sie funktionieren nicht in der Realität, schon gar nicht, wenn Sie aus dem Kontext gerissen werden.

Sie werden kein Steve Jobs, nur weil Sie seine Biographie lesen.

Der Werkzeugkasten zum Gründen hilft Ihnen zu finden, was für Sie das Richtige ist

Der Werkzeugkasten ist wie eine Malkasten und eine Anleitung, wie die Farben verwendet werden können.

Ob Sie jetzt Malen-nach-Zahlen machen oder ein Vincent van Gogh werden, das entscheiden Sie und Ihre Persönlichkeit. Die können wir nicht beeinflussen, sondern nur helfen, sie zu erkennen und daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Werkzeugkasten bestehend aus Denkboxen (Geschäftsmodell) und Prozess, um die Denkboxen mit Antworten und Leben zu füllen

Die Bausteine des Geschäftsmodells sind Ihre Bausteine wie bei Karl Marx die Wörter im Kapital. Es reicht nicht die Bausteine zu kennen, sondern Sie müssen eine Geschichte mit den Bausteinen schreiben.

Ihr Geschäftsmodell ist diese Geschichte, die Sie erzählen wollen. Sie kann sich am Anfang sehr gut anhören und bei Investoren grösste Begeisterung auslösen, aber sie muss in der Realität nicht funktionieren.

Seien Sie sich dessen bewusst. Es reicht nicht nur die Werkzeuge zu kennen wie die Wörter, sie müssen auch ein Werk wie das Buch «Das Kapital» daraus komponieren, das Menschen begeistert.

Das Wichtigste ist aber, das Geschäft muss auch in der Wirklichkeit funktioniert. »Das Kapital« hat nur die beiden ersten Punkte erfüllt, in der Praxis aber versagt.

Wir hoffen, dass wir mit dem Werkzeugkasten Ihnen besser Werkzeuge zur Verfügung stellen als die heute verfügbaren wie Business Pläne. Sie entscheiden, was Sie umsetzen wollen.

Am Ende ist es der Kunde aka Realität, die entscheidet, ob Ihr Geschäftsmodell funktioniert und nicht wie schön sich die Geschäftsidee anhörte. Und der Kunden ist anspruchsvoll. Sehr anspruchsvoll!

16 finanzielle Steuergrössen für Startups von Andreessen Horowitz

Gründer müssen 4 Rollen (Kundenversteher, Geschäftsarchitekt, Basisökonom und Teambauer) einnehmen, wobei leider häufig eine oder die andere Rolle zu kurz kommt. Gerade sehr visionäre Unternehmer vergessen, dass sie auch die Ökonomie ihres Geschäftes verstehen müssen.

Die Ökonomie des Geschäfts hat nichts mit Buchhaltung zu tun, sondern allein mit den grundsätzlichen ökonomischen Gesetzes des Geschäftes.

  • Wann fliesst der Umsatz? Wie häufig? Für was berechnen wir als Unternehmer dem Kunden überhaupt etwas? Haben wir wiederkehrende Umsätze oder nur einmalige Umsatz mit Kunden?
  • Wann fallen die Kosten an? Wie flexibel sind sie? etc.

Vielen Unternehmer erscheint die Ökonomie des Geschäftes eher eine zähe Angelegenheit, doch es ist äusserst wichtig sie verstehen, denn sie ist entscheidend, um das Potential eines Unternehmens bewerten zu können. Ein Projektgeschäft ist immer weniger wert als ein Produktgeschäft, dafür muss am Anfang nicht viel investiert werden.

Die Venture Capitalist Andreessen Horoowitz beschreiben in ihrem Blog 16 Metrics oder Steuergrössen, die ein Unternehmer verstehen sollten.

Sie beschäftigen sich insbesondere mit der Frage, wann ein Auftrag gebucht werden kann und wann überhaupt daraus Umsatz entsteht und Geldmittel fliessen. Diese Unterscheidungen sind entscheidend, da ein Unternehmen eben mit einem Auftragseingang keine eigenen Ausgaben zahlen kann. Das passiert erst, wenn aus dem Auftrag, Umsatz wird, der dann am Ende zu Geld wird. Ein sehr wichtiger Unterschied.

Sehr lesenswerter Artikel, auch wenn er in Englisch ist und gerade für ganz neue Jungunternehmer etwas schwer verständlich ist.

Gründen Sie das Richtige

Seien Sie mutig. Setzen Sie eine besondere Idee um, die Kunden erfreut

Unser Werkzeugkasten ist für Menschen gedacht, die eine neuartige, besondere Idee für ein Unternehmen sowie den Mut haben, diese genau zu analysieren und umzusetzen.

Denn ob Sie mit Ihrer Idee Erfolg haben, hängt ganz allein davon ab, ob Sie es schaffen, Ihre Kunden zu begeistern. In diesem Punkt sind Kunden äußerst anspruchsvoll.

In diesem Buch geht es nicht darum, richtig zu gründen – dafür gibt es bereits genügend Literatur. Es geht darum, das Richtige zu gründen. Sind Sie bereit?

Für wen ist dieses Buch also nicht geeignet?

Dieses Buch ist nicht gedacht für Leute, die ein weiteres Steuerberatungsbüro, einen weiteren Friseurladen eröffnen oder eine Geschäftsidee aus Amerika kopieren wollen.

Daran ist nichts Falsches! Sie haben lediglich das falsche Buch in der Hand. Dieses Buch widmet sich neuartigen Geschäftsmodellen.

Vorbestellung von „Das Richtige gründen: Werkzeugkasten für Unternehmer“ ab jetzt möglich

Ab 22. September im Handel
Ab 22. September im Handel

Der Werkzeugkasten „Das Richtige gründen“ kommt am 22. September in die Buchläden. Sie können das Buch schon ab jetzt vorbestellen:

  • via Murmann Verlag für 25,- € portofrei bestellen
  • via Amazon (für Schweizer die schnellste und preiswerteste Methode)

Das Richtige gründen: Werkzeugkasten für Unternehmer

Warum braucht es ein weiteres Buch für Jungunternehmer, Gründungen und Startups?

Ganz einfach. Wir brauchen in Europa mehr und bessere Startups. Und um Unternehmer zu unterstützen, brauchen wir bessere Werkzeuge, denn die meisten Werkzeuge wie Business-Plan-schreiben taugen nicht, um wirklich gute, innovative Unternehmen zu gründen, die Kunden begeistern.

Europa braucht aber genau diese Unternehmen. Unternehmen, die den Kunden in den Mittelpunkt stellen, in dem sie Technologie verwenden, um innovative, kundenzentrierte Geschäftsmodelle zu entwickeln und das geht nur, wenn Mitarbeiter Sinn in ihrer Arbeit sehen.

Aber wo sind die Werkzeuge, mit denen Gründer genau solche Unternehmen, eben „Das Richtige“ gründen können?

Warum funktionieren unsere Werkzeuge nicht?

Die heutige »BWL« oder »Business Administration« sieht die Welt durch eine enge Linse. Sie hat Werkzeuge entwickelt, um bestehende Organisationen zu beschreiben, Prozesse zu optimieren, bestehende Märke zu analysieren, bestehende Kundenbedürfnisse zu analysieren, um Branchen und deren Wettbewerbsintensität zu erklären, und um aus diesen Analysen abzuleiten, welche optimale Strategie umgesetzt werden soll. Die heutigen Werkzeuge sind auf Bestehendes und dessen Optimierung ausgerichtet.

Ähnlich ist es im »Technologie- & Innovationsmanagement«. Hier wird geforscht, wie aus technologischen Innovationen durch F&E neue Produkte entwickelt werden können, die durch Patente geschützt werden. Die entwickelten Werkzeuge sind gut für bestehende Produktionsunternehmen geeignet, nicht aber für Startups.

Die klassischen Werkzeuge der BWL helfen wenig, aus einer Idee ein tragfähiges und langfristiges Geschäft zu entwickeln. Aber genau das ist die Hauptaufgabe von Unternehmern. Unternehmer sind keine Manager. Sie müssen nichts optimieren, sie müssen aus einer Idee ein Unternehmen bauen.

Deshalb gibt es jetzt den Werkzeugkasten für Unternehmer

Gründer brauchen zwei neue Werkzeuge. Einerseits brauchen sie »neue Denkboxen«, aus welchen Elementen ein Geschäft besteht und wo sie überall innovieren können, andererseits brauchen sie einen »Prozess«, um die Denkboxen strukturiert und gleichzeitig kreativ mit Inhalt zu füllen.

Die für Gründer notwendige Denkbox ist das »Geschäftsmodell« mit all seinen Elementen und Bausteinen.

Der Prozess hilft diese Denboxen mit Inhalten zu füllen. Dabei wird nicht wie beim Business Plan am stillen Kämmerlein das Ziel geplant, sondern der Weg zum Richtigen. Der Prozess zwingt Gründer in einen strukturierten, hoch kreativen Prozess, um mittels Prototypen herauszufinden, was wirklich funktioniert.

Wir freuen uns auf mehr und bessere Gründer in Europa!