Geschäftsmodell N26: Eine Bank, die cool sein will

Warum ist N26 trotz des mangelhaften Kundenservices seit Januar 2019 um 1.2 Mio. Kunden gewachsen? Wie schaffen sie das? Welches Geschäftsmodell steckt dahinter? Wo sind ihre Stärken und Schwächen? Dazu haben Jan Evers und ich in brand eins, einem Wirtschaftsmagazin, geschrieben. 

N26 ist für uns eine Bank, die cool sein will (Link führt zum Artikel) und schon sehr viel erreicht hat, aber jetzt lernen muss, ihre Prozesse in den Griff zu bekommen.  

Wir haben den Artikel in brand eins vor den Negativnachrichten über mangelndem Kundenservice, Betrug mit N26 Konten, etc. geschrieben. Unser Titel war bewusst doppeldeutig gewählt. Die Leistung bei der Kundengewinnung (heute nach ihren Angaben 3.5 Mio Kunden) sind unglaublich, aber mir als ehemaliger Bank-IT Spezialist war klar, dass die grosse Herausforderung, neben dem Kundenwachstum, die Prozessbeherrschung bei Ausnahmefällen (Betrugsverdacht, Geldwäscheverdacht, etc.) ist.

Persönlich hatte ich nicht erwartet, dass die Bank ihre Prozesse für ihre heutigen Markgebiete (Länder) so schlecht im Griff hat, dass sie sogar von der Bankenaufsicht (BaFin) ermahnt wurde. Ich dachte, dass ihre Probleme und damit Kosten erst dann auftauchen, wenn sie in weitere Länder expandieren wie USA oder auch in die Schweiz, die andere Regulierung kennen und damit auch andere Prozesse erfordern. Nun sind die Probleme schon früher aufgetaucht und N26 investiert jetzt heftig in Personal (fast Verdopplung auf 1.300 Mitarbeiter innert 4 Monate), um ihre Schwäche auszugleichen. Es wird spannend, ob ihr Geschäftsmodell damit gleich skalierbar bleibt, wie sie immer früher behauptet haben oder ob jetzt auch die Kosten stark steigen.

Auch ist es eine gewaltige Herausforderung so viele Mitarbeiter in so kurzer Zeit zu rekrutieren und dann auch produktiv bei gleichzeitigem Aufbau neuer Prozesse und neuer Länder zu bekommen.

N26 ist und bleibt spannend.

Entrepreneurship Summit Berlin: 200 Freiexemplare

Dank der Wolfsburg AG können wir während meines Vortrages am Entrepreneurship Summit in Berlin 200 Exemplare vom „Das Richtige gründen: Werkzeugkasten für Unternehmertum“ an die Teilnehmer abgeben. Also am 24. Oktober 2015 um 12.10 im Audimax dabei sein und ein Buch abholen.

Und wer mehr über das Thema wissen will, bitte in die Mailing Liste eintragen. Wir versenden sehr sporadisch Mails, also keine Angst vor Spam haben.

Mailing Liste für Das Richtige gründen





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Der Werkzeugkasten. So sieht er aus.

Heute ist der Werkzeugkasten bei mir angekommen. Sehr, sehr gespannt habe ich das Buch erwartet. Und ich bin überwältigt. Die Produktion ist sehr gelungen. Es ist so, wie ich es mir erträumt habe.

Sehr hochwertige Produktion, z.B. mit Fadenbindung, so dass das Buch schön offen auf dem Tisch liegt, wenn man drin arbeitet.

Und der Clou ist der Umschlag. Anfangs fällt es nicht auf, aber der Umschlag lässt sich auf klappen und dann kommt ein sehr grosses Poster zum Vorschein, auf dem Sie Ihr Geschäftsmodell entwickeln könnt.

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Ein Blick ins Buch